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Politisch-historischer Rundgang: Warum „Französisches Viertel“?

Termin

Datum:
3. August
Zeit:
17:00 bis 19:00

Veranstaltungsort

REWE Weißenburgstraße
Weißenburgstraße 15
24116 Kiel
Bild: Thore Pingpank

Die Wohngegend zwischen Wilhelmplatz und Westring, Kronshagener Weg und Eckernförder Straße wird oft als „Französisches Viertel“ bezeichnet. Pariser Flair, Cafés und Brasserien sucht man hier allerdings vergeblich. Stattdessen ist die Gegend über die Stadtteilgrenzen hinaus vor allem durch das „Dönerdreieck“ bekannt.

Alles bekommt einen Sinn, wenn man weiß, dass es im Deutsch-Französischen Krieg 1870 die Schlachten bei Weißenburg, bei Spicher, Wörth und Gravelotte gab und die Belagerung von Metz stattgefunden hat.

Gemeinsam mit Rolf Fischer (Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte) möchten wir diesen Straßenbezeichnungen sowie den historischen Hintergründen des Wohnviertels näher auf den Grund gehen: Was passierte im Deutsch-Französischen Krieg und warum hat man nach diesem Ereignis zum Anlass für die Straßenbenennung genommen? Wann ist das Französische Viertel entstanden und wie hat es sich im vergangenen Jahrhundert entwickelt?

Wir freuen uns auf den Kieler Bundestagsabgeordneten Mathias Stein und möchten mit ihm gemeinsam den Blick nach vorn richten. Denn die SPD im Stadtteil setzt sich für eine Verbesserung des Fuß- und Radverkehrs, mehr Grün im Stadtteil und Begegnungsmöglichkeiten ein. Die Interessengemeinschaft Französisches Viertel möchte einen PKW-Stellplatz für ein „Parklet“ umnutzen. Das Französische Viertel zeigt sehr schön, wie viel Potential in der Kieler Verkehrswende steckt, um umweltfreundliche Mobilität zu fördern und zugleich die Lebensqualität im Stadtteil zu erhöhen.

Ich freue mich auf einen spannenden Rundgang! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Wir treffen uns um 17 Uhr vor dem REWE in der Weißenburgstraße.